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01. Dezember 2019, 18:00

Klavierabend

Anke Pan

spielt u.a. Werke von
R. Schumann, Maurice Ravel
Frédéric Chopin und L.v.Beethoven

Programm



Robert Schumann/F. Liszt

                                          Widmung aus Myrthen op. 25
                                          Sonate Nr.2 op. 32

Maurice Ravel

                                           Gaspard de la Nuit


                                                      Pause

               (In der Pause werden kostenfreie Getränke gereicht.)



Frédéric Chopin

                                           Nocturne op. 62 No. 1
                                           Barcarole op. 60
                                           Scherzo Nr.2 op. 31


Ludwig van Beethoven

                                           32 Variationen in c-Moll



Zur  Künstlerin



Die  in Mülheim a. d. Ruhr geborene Pianistin Anke Pan begann bereits im Alter von  vier Jahren mit dem Klavierspiel. Bald erhielt sie Unterricht an der Folkwang Musikschule und studiert seit dem Sommer 2005 im Pre-College-Cologne, einem Ausbildungszentrum für musikalisch Hochbegabte an der Hochschule für Musik in Köln. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Dörken-Stiftung und wurde in das Programm „Best of NRW“ aufgenommen. Ihren ersten Wettbewerbserfolg hatte sie mit 6 Jahren. Insgesamt erhielt sie 14-mal den 1. Preis bei „Jugend Musiziert“. Zudem gewann sie zahlreiche 1. Preise bei Klavierwettbewerben u.a. in Hamburg, Bochum, Dortmund und Essen und tat mehrmals in Fernsehendungen auf.

Zum Programm

In seiner virtuosen Klavierbearbeitung von Robert Schumanns  Liedkomposition „Widmung“ verwandelt Franz Liszt die innerlich liebevolle Zuneigung des Liedes in Gaspar de la nuit und gilt als das virtuoseste Stück für Klavier Solo von Maurice Ravel. Es ist geprägt von sehr starken Emotionen, die offensichtlich vomTod seines Vaters ausgelöst wurden, der kurz vor Schaffung dieses Werkes gestorben war.

Das Nocturne ( „Nacht werdend“, „nächtlich“) ist eine in der Zeit des Barok entstandene Musikform. Nocturnes etablierten sich als Unterhaltungsmusik an Fürstenhäusern und waren vorrangig instrumental besetzt, konnten aber auch vokale Elemente enthalten. Frédéric Chopin übertrug dann die Ausdrucksmöglichkeiten des Kunstgesangs direkt auf sein Medium, das Klavier.

Eine Barcarole war ursprünglich ein venezianisches Gondel-Lied. Melodie und Rhythmus der Barcarole lösen beim Zuhörer den Eindruck einer wiegenden Bewegung hervor und erinnern so an das Schaukeln einer Gondel in den Kanälen Venedigs.

Das Scherzo Nr. 2 op. 31 gehört zu den Höhepunkten der virtuosen Klaviermusik des 19. Jahrhunderts.

Ludwig v. Beethovens Variationen gehen kraftvoll und pausenlos ineinander über und bieten ein regelrechtes Kompendium Beethoven’scher Klaviertechnik.


Anke Pan,
über sich selbst



Die Musik selbst ist der meisterhafteste Erzähler von allen und es ist uns geschenkt, ihre so vielfältigen wie farbenprächtigen Geschichten weiterzugeben. Wie der Schriftsteller sich mit Worten ausdrückt, so drückt sich die Musik mit Klängen aus.

In diesem Sinne gestaltet Anke Pan Gesprächskonzerte, die den Hörern die Atmosphäre der ausgewählten Musik auf besondere Weise nahebringen.

Worte als Brücke zum tieferen Verständnis der Werke, Anekdoten zu ihren Komponisten, Hintergrundwissen um ihre Entstehung – so unterstützt, lauscht man der Musik auf eine neue Art.

Mit Sprache wird ein Rahmen geschaffen, der dann musikalisch ausgefüllt wird. Gerade die klassische Musik steckt voller großartiger Ideen, geheimnisvoller Bilder und vertonter Emotionen, die es zu entdecken gilt.

Immer spürt man in ihrer Musik die Inspiration, aus der Motivation des Komponisten heraus zu betrachten, eine eigene Interpretation in seinem Sinn zu finden. Stets ist ein roter Faden im Programm zu erkennen, trotz unterschiedlichster und abwechselungsreicher Charaktere der Musikstücke – denn etwas zu erzählen haben sie alle.

Als Gewinnerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe hat sich Anke Pan, deutsche Pianistin mit chinesischem Hintergrund, sowohl mit Solo-Rezitalen als auch mit Auftritten mit Orchestern und Kammermusikensembles in der Musikszene integriert. Sie konzertierte auf namhaften Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, dem Yedudi-Menuhin Festival, dem Tübinger Pianistenfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, zudem tritt sie regelmäßig auf Konzertreisen in China und den USA auf.

Ihr Spiel, beschrieben als „reich an Farbigkeit, die an ein ganzes Orchester erinnert“ (Schwäbisches Tageblatt) begleitet sie oft in Eigenmoderation mit Hintergrundwissen zu ihrem Programm. In Auftritten beim WDR 3 Kulturradio wie auch im Fernsehen brillierte sie mit abwechselungsreichen Programmen, Kulturpreise bei Essens Beste, Stipendien und die Ernennung zum Steinway Artist folgten.

Bereits als Jungstudentin mit 12 Jahren studierte sie bei Professor Pierre-Laurent Aimard, setzte dann ihren Bachelor, Master und Konzertexamen bei Professor Ilja Scheps fort. Im letzten Jahr wurde sie mit dem 1. Preis beim internationalen Val-de-Travers Klavierwettbewerb ausgezeichnet, dieses Jahr veröffentlichte sie ihre Debut-CD „Storyteller“ mit Werken von Chopin und Ravel – Aufnahmen, die Zeugnis einer außergewöhnlichen Ausdruckskraft sind.